Unsere Vorfahren waren Zimmerleute. Im Sommer auf dem Bau, im Winter arbeitslos. Die Not zur Tugend gemacht, musste das Schnitzmesser und Drechseleisen für den Lebensunterhalt der vielköpfigen Familie sorgen.

Volker Füchtner
Das Geburtshaus der Nussknacker und Räuchermänner 

Die Erzeugnisse der Füchtners waren Holzfiguren, aus denen in späteren Jahren der Seiffener Nussknacker hervorging. Die Figur des Nussknackers erlangte in Heinrich Hoffmanns Erzählungen "König Nussknacker und der arme Reinhold" 1851 ihre dichterische Darstellung. Peter Tschaikowsky hat mit seiner "Nussknacker-Suite" wesentlich zur Popularität des Nussknackers in den USA beigetragen. Gotthelf Friedrich Füchtner, der von 1766 bis 1844 lebte, bot bereits 1809 auf dem Striezelmarkt in Dresden Seiffener Spielwaren zum Kauf an.




Volker FüchtnerAm 23. August 1844 wurde Wilhelm Friedrich Füchtner in Seiffen geboren. Wie seinen Vorfahren lernte auch er den Beruf des Zimmermanns. Wilhelm Füchtner war es, der um 1870 aus Fichtenholz den ersten erzgebirgischen Nussknacker herstellte. Die von ihm geschaffenen Figuren waren die Urtypen der weltbekannten Seiffener Nussknacker.

In strenger Familientradition wurden vor allem die Nussknacker, aber auch Räuchermänner sowie Engel und Bergmann weitergeführt. Dadurch haben die Erzeugnisse nach dem Vorbild ältester Seiffener Volkskunst ihren Ursprung bewahrt. Der Familienbetrieb steht in seiner 6. Generation und wird auch in Zukunft seiner Tradition die Treue halten.

Volker Füchtner Volker Füchtner

Zeittafel

1766-1844
Gotthelf Friedrich Füchtner
besuchte den Dresdner Striezelmarkt

1799-1886
Lobegott Friedrich Füchtner

1844-1923
Wilhelm Füchtner
Volker Füchtner
Urkunde:
Volker Füchtner

1875-1953
Albert Füchtner
Volker Füchtner

1903-1970
Kurt Füchtner
Volker Füchtner

1930-2010
Werner Füchtner
Volker Füchtner
mit Söhnen Volker (geb. 1951) und Gunter (geb. 1953) Füchtner

Werner Füchtner:
Volker Füchtner
Volker Füchtner:
Volker Füchtner